1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016
       
   
 
1992
Annaberg braucht ein Jugendhaus! Der Staat gibt Wendekohle und ein paar Enthusiasten werden als ABM mit der Belebung der baulichen Hülle des ehemaligen Musterungsstützpunktes der NVA, beauftragt. Jugend hilft mit und am 14.12. öffnet der Laden. Tom Haus singt, die Politik isst Schnittchen und die eigentliche Zielgruppe fühlt sich ganz wohl. Der Tanz kann beginnen und die Einrichtung ist so attraktiv, daß auch 2 Wochen nach Eröffnung nächtliche Kleptomanen „zu Besuch“ kommen. Es sind die ersten und letzten, die aber auch gefasst werden…
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1993
Erste Livekonzerte (BAD PARENTS!!), Jugendtheatergründung und das gespielte Stück „Voll auf der Rolle“, Frauencafe, Kino, Ausstellungen, Disco, Sport & Gesprächsabende, der Ideen waren viele und das meiste funktionierte auch. Auch Ausflüge nach Schmalzgrube und ins Alpbachtal standen auf dem Plan. Nur die Namenssuche für das JZ ANA (die Alte Brauerei gab es ja noch gar nicht) gestaltete sich schwierig. Der beste Vorschlag aus den Reihen der Jugendlichen lautete „Notziel“. Es gibt also noch einiges zu tun.
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1994
Ernsthaft los ging´s mit der Livemusik im Januar zum 1.Annaberger Rockspektakel, 8 Bands an drei Tagen. Später im Jahr spielten im Live- Wohnzimmer auch bekanntere Namen wie Ulrike am Nagel, Eternal peace und Endless. Im Juni gab es die Livepremiere in der damals abrissreifen Brauereihalle mit Die Art und im September das sagenumwobene Konzert der Skeptiker, halb Halle, halb openair, es waren einfach zu viel Leute da… Legendär in diesem Jahr auch der Chaosausflug nach Amsterdam zum Austauschpartner „Reinhilda“. Im Herbst gab´s Theater: „Andy- ein Rapmusical“ und es gelang uns, das Annazwerger Theater 5x hintereinander auszuverkaufen. Ansonsten viel Kino, Parties und Kunst. Ein wildes Jahr und es roch nach größerem…
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1995
Kino, Ausstellungen, florierender Proberaum, Live- Mugge, Sport und Spiel, alles gedeiht und die Idee die Brauereihalle hinter dem JZ auszubauen, nimmt mit einer offerierten Fördermöglichkeit durch das Land Sachsen plötzlich sehr konkrete Formen an. Das (Party-) Volk und die Presse sind auch schon interessiert. Aber erst mal steuern wir auf einen anderen Höhepunkt zu: 1.Waldschlösschen open air mit den vielgeliebten Inchtabokatables. Aufgeregter und aber auch sorgfältiger haben wir wahrscheinlich später nie mehr eine Veranstaltung vorbereitet. Aber sie wird ein voller Erfolg mit 1.000 glücklichen Besuchern, einer sehr zufriedenen Band und der Lust auf mehr an diesem Ort. Theater gibt es auch satt in diesem Jahr. Im Winterstein- Theater spielt das Jugendtheater „Die Welle“ und in der Noch-Brauereiruine „Kaspa“. Puppentheater gibt es auch mit Sylvia Graupners „Der Trommler“. Und am 1.11. geht’s tatsächlich los, der Ausbau der Alten Brauerei mit endlos ehrenamtlichem Engagement, der Firma Putz & Stuck als Generalunternehmer, dem BBV Annaberg (Lehrlinge) und der GAS Annaberg (ABMer). Wichtige Bands 1995 bei uns: Tarnfarbe, Behind the sofa, Anarchist Academy und Andre Herzberg.
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1996
Bis April wird geschuftet, was das Zeug hält. Am Ende werden es ca. 11.000 ehrenamtliche Baustunden sein (die Berufsgenossenschaft will später dafür Geld sehen!!??). Aber am 26.4. steigt die offizielle Einweihungsfeier der „Brauerei“ und am 27.4. mit „Annaberg rockt“ die partymäßige. Am Start sind vor sagenhaften 500 Besuchern: Eternal Peace, Doris Klie, Anastasia, Low, Silent Pain, Skud M Progs und Obscyre. Zur Einweihungswoche gastieren noch Gerhard Schöne, der Abenteurer Michael Martin, AMK und die Skeptiker. Auch im April gründet sich die „Initiativgruppe Alte Brauerei“, aus der später der Verein entstehen wird. Zunächst sind 25 Jugendliche und 5 Mitarbeiter am Start. Der Sommer hält eine neue Herausforderung für uns bereit: Wir bewirtschaften zum Fest „500 Jahre Annaberg“ den oberen Kirchplatz. Stadt und unser Konto danken es später. Allerdings floppt unser 2.open air. Bei 8 Grad Aussentemperatur ziehen wir mit Jazzkantine in die Festhalle um, was uns magere 500 Besucher beschert. Im Oktober spielt unser Jugendtheater erstmals in der Brauereihalle und „Frühlingserwachen“ von Wedekind bekommt beste Kritiken und gute Besucherzahlen. Musikalische Entdeckung des Jahres: Britannia Theatre. Das Jahr endet noch mit einem Highlight (Weihnachtstour der Inchties in der Festhalle) und einer Katastrophe, die uns das ganze nächste Frühjahr beschäftigen wird (drohende Entlassung des Leiters)
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1997
Die Rache des kleinen Mannes: Der Landrat hat veranlaßt, daß der Leiter des JZ gekündigt wird. Das beschäftigt uns bis April gewaltig und nach wirklich spannenden Kämpfen in Presse, Kreistag, über und unter der Gürtellinie und auf dem Arbeitsgericht, dürfen wir eine gewonnenen Kraftprobe feiern. Wir wissen jetzt, daß wir etwas selbst bewegen können und gründen nicht zuletzt deshalb am 23.April den Alte Brauerei e.V. 22 Gründungsmitglieder, 14 Jungs und 8 Mädchen stellen so die Weichen für eine künftige Eigenbetreibung der Alten Brauerei. Musikalisch gab es u.a. Fucking Faces, Depressive Age, Tanzwut und M walking on the water. Das Sommer open air gelang wieder besser mit u.a. Subway to sally. Dort werden auch gleich noch 1.000 Mark von uns für die Opfer des Hochwassers in CZ eingesammelt. Im Herbst spielt die Jugendtheatergruppe das „Gauklermärchen“ und der Verein organisiert im September fleißig mit beim Annaberger „Heino“ Konzert. Weil uns „Hannelore“ nett findet, spendet sie auch gleich noch 100 Mark für den Punkrockschuppen. Im Sommer campt der Verein erstmalig in Cesky Krumlov, was ab da zu einer festen Tradition wird. Ansonsten: Kino, Fahrradbastelwerkstatt, Zeichenzirkel, Bandproben,…
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1998
Ein Jahr in ruhigem Fahrwasser mit vielen Höhepunkten. Los geht’s gleich im Januar mit Gerhard Gundermann. Was wir nicht wissen konnten: Es war der erste und leider letzte Auftritt des bekanntesten ostdeutschen Songwriters in Annaberg, denn 5 Monate später ist er tot. Im Sommer und Herbst gestalten wir gleich 3 Großevents. Im Juni präsentieren wir die Produktion unserer Grünhainer Musikerfreunde „The wall- a pink dream“ im Waldschlösschenpark (600 Besucher). Im August zum „Frauenpower- Festival“ holen wir Nina Hagen „zurück nach Annaberg“, wo sie in den70ern einige Jahre zur Schule ging. 750 Fans im Waldschlöschenpark sind nicht das Nonplusultra, aber der gig war genial (und verregnet). Dafür strömen die Besucher im September in den Schlosspark Schlettau zu Gerhard Schönes „Burgen- & Schlössertour“. Wichtige Künstler 1998 außerdem: Dritte Wahl, Merlons und der Kabarettist Martin Buchholz. Im Herbst geht unser Jugendtheater wieder in die Brauerei und inszeniert nach Hans Fallada „Kleiner Mann was nun“. Ganz nebenbei renovieren wir fleißig im Cafe der Alten Brauerei, das ja bis jetzt nur zu den Veranstaltungen geöffnet hat. Lustige Stippvisite: Wir stellen das Personal zu Karel Gotts gig in der Silberlandhalle. An diesem Tag verkaufen wir alle Karel Gott LPs aus unserem Gebrauchtwarenladen…
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1999
Kurz vor der Jahrtausendwende ist auch die Küche der Alten Brauerei als letzter Bereich endlich her- & eingerichtet. Ankochen war im August angesagt. Zudem ist das Jahr theaterlastig: Erst die 5. Amateurtheatertage u.a. bei uns, im Herbst die Premiere der „Bettleroper“ von unserer Jugendtheatergang im Winterstein- Theater. Das open air 1999 floppt (Reggaefestival bei 12 Grad ) und läßt uns über neue Konzepte draussen grübeln. Auch intensiv nachgedacht und gearbeitet wird für den Trägerwechsel vom Kreisjugendring zu unserem Verein Alte Brauerei e.V., der mittlerweile ca. 50 Mitglieder hat. Dafür wird allerhand Papier beschrieben und mit dem Landratsamt ausgetauscht. Aber es wird sich lohnen!! Bandhöhepunkte: Erstmals Mutabor, dann Freygang, Butlers, Pöbel & Gesocks. Besonders in Erinnerung wird Formel 1 ihre fast einzige Reunion-Show bei uns sein, als sie plötzlich vor 350 Besuchern standen und Muffensausen bekamen. Sie hatten wahrscheinlich mit 50 Fans gerechnet… Aber die show war genial!! Den Übergang ins neue Jahrtausend haben wir fetentechnisch anderen überlassen, vielleicht ein Fehler!?
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2000
1.1.2000 – der Laden gehört uns! Die Jugend- & Kulturarbeit zieht komplett in das Brauerei- Gebäude. Ins Vorderhaus wird die offene Kinderarbeit, genannt „Rappelbude“ integriert und läuft gut an. Im Januar konstituiert sich ein Vorstand aus 7 Mitgliedern um den Vereinsvorsitzenden Sebastian Groß, der gemeinsam mit Geschäftsführer Jens Roscher die künftigen Geschicke des Alte Brauerei e.V. lenken wird. Im Februar gastiert als „Noteinkauf“ eine Band, die künftig die höchsten Besucherzahlen in der Brauerei erreichen wird: Spejbls Helprs, eine tschechische AC/DC Coverband. Auch 2000 können sich die auftretenden „Namen“ sehen lassen: Letzte Instanz, Vader, Skaos, Inchtabokatables (in der kleinen Brauerei!!), Terrorgruppe. Im Sommer starten wir im Waldschlösschenpark ein Coverrock- Festival, daß uns erstmals wieder mehr als 700 Besucher beschert. Im September Gerhard Schöne in der Silberlandhalle mit neuem Besucherrekord: 800 Menschen. Auch das Jugendtheater hat im September eine Neuinszenierung zu bieten: „Die Nacht nach der Abschlußfeier“. In den Weihnachtstagen gibt es erstmals „Weihnachtsreggae“. Die Mitgliederzahl des Vereins steigt kontinuierlich.
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2001
Das Jahr beginnt mit einer spannenden Erfahrung. Wir inszenieren mit der Förderschule für geistig behinderte Annaberg ihr Theaterstück „Der Nußknacker“. Für die Darsteller, wie die Premierenbesucher ein toller Erfolg. Ebenso neu beheimatet ist unser Filmprojekt, die den Film „Moses unplugged“ selber drehen und am 3.März bei uns uraufführen. Im Gründungsfieber entsteht 2001 gleich noch die „Alte Brauerei-Jonglage Gruppe“ und das Kabarett „Komme die?“, von dem noch einiges zu hören sein wird. Im Sommer betreiben wir zur 500 Jahrfeier Buchholz den Kirchplatz und das Feuerwehrdepot und statten es mit Kultur und Kulinarischem 4 Tage lang aus. Die Rockstars 01 heißen: Madonna Hiphop Massaker, Wohlstandskinder, Heiter bis Wolkig, Vicki Vomit , Ngobo Ngobo und Poems for Laila. Die Weihnachtskonzerte werden immer besser (Ska und DIE SCHINDER) und Silvester ist bei einer Russenparty alles zu spät. Sto Gramm Wodka sind halt doch eine Menge Alk. Zu 70 Veranstaltungen kommen 2001 rund 9.400 Besucher.
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2002
Vierfarbig präsentieren wir uns(er Programmheft) ab sofort. Das Design wird Bestand haben und der Monatsflyer erfreut sich künftig großer Beliebtheit. Bunt auch das Musikprogramm mit den sächsischen Reggaestars Yellow Umbrella, Mutabor, Tom Liwa, den Inchties auf Abschiedstournee und Herzschmerzpoet Maximilian Hecker. Im Mai bauen wir ehrenamtlich unsere schöne Freiterrasse. Seitdem zählen Sonnenbaden und Cocktailschlürfen zu unseren beliebtesten Sommerbeschäftigungen. Dazu holten wir erstmalig mit Attaque 77 auch eine echte südamerikanische Band zu uns auf die Bühne. Neue und zukunftsträchtigere Open air Idee im Waldschlösschenpark ist der „Erzgebirgische Rockpreis“. Das sehen auf Anhieb auch 50 sich bewerbende Bands und zum Finale 350 Besucher so. Der Herbst bringt die Premiere unseres Kabaretts „Politik & andere Bedürfnisse“ (TOP!), „Pragomania“ – ein tschechisches Kulturfestival (FLOP!) und den großartigen Satiriker Wiglaf Droste (UNTOPBAR!). Unser Spürsinn für kommende acts bringt auch Mia auf unsere Bühne, die später natürlich deutlich zu klein sein wird für diese Band. Leider wird der Front- Dame „Mieze“ bei uns ihr Kleid gestohlen und es gibt „a lot of trouble“. Ansonsten: Bauchtanzworkshos, vielfältige Jugendarbeit (Ausflüge, Jonglage, Mädchentreff,…) und ein fetter Jahresausklang mit Reggae, Metal und tschechischer Silvesterparty (mit der legendären Gruppe Traband)
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2003
Aufschwung Ost: Ende diesen Jahres haben wir erstmals mehr als 10.000 (11.210) Veranstaltungsbesucher. Aber zu Beginn konzipieren wir eine neue Veranstaltungsreihe: „Gespräche zu Politik & Gesellschaft“. U.a. zu Gast dort, der Autor des „Schwarzbuch Markenfirmen“ Klaus Werner. Viele Workshops prägen das Jahr: Trommeln, Salsa, Bauchtanz, Tattoo, Kosmetik. Auch einen wöchentlichen Frühstückstreff gibt es ab sofort. Reisevorträge (Rußland, Osterinseln) sind ein Versuch einen neuen Veranstaltungsfarbtupfer zu setzen und im Herbst gibt es erstmals eine Koproduktion mit dem Eduard von Winterstein Theater auf unserer Bühne: „Anne Frank – die Oper“. Gelungen!! Das hauseigene Kabarett steuert ihr zweites Programm „Agenda 0815“ zum Kulturangebot bei. Das Benefizkonzert für Merlina – ein behindertes Kind – ist uns ein Herzensbedürfnis und die Besucherzahl läßt sich sehen. Der „deutsch- tschechische Kulturaustausch“ erblickt das Licht der Welt, ein Projekt gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, die uns eine junge Freiwillige aus CZ beschert. Auch der (viel später) kommende Geschäftsführer Zswenne macht einen ersten vergeblichen Versuch (mit seiner Combo Tripple 69ers) in der Braue zu landen. Aber schon im Herbst darf er den D-CZ Kulturaustausch erfolg- und folgenreich mit koordinieren. Bandtechnisch gibt’s: Krokus (das Bekannteste, was je da war), Knorkator, Dritte Wahl, Hamburg Blues Band, Cultus Ferox und erst- und nicht letztmalig Coppelius. Der Rockpreis im Waldschlösschenpark legt zu (510 Besucher) und Silvesterpartys können wir uns langsam sparen…
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2004
Die Top Ereignisse des Jahres: Bau und Netzanschluss unserer Photovoltaikanlage im April durch den sächsischen Umweltminister Steffen Flath. Nunmehr produzieren wir eigenen Strom! UND: Die Umsetzung einer der verrücktesten Ideen, die wir je hatten, ein 24 Stunden Rockmarathon mit 24 Bands. Wer alle Bands durchhielt (immerhin 20 Leute) bekam einen tollen Preis. Natürlich mußten auch wir durchhalten an Tresen, Technik und Einlaß. Neu in 2004 die Initiative Kindertheater Annaberg, die „Das Märchen vom fröhlichen König“ bei uns einstudierten und aufführten. Auch das Jugendtheater war mit dem Stück „Gerettet“ wieder mal präsent. Ein toller Ausflug führte uns auf die Kulturinsel Einsiedel. Auch ein paar nicht ganz unbekannte Bands spielten auf: UK Subs, Hiss, Saltatio Mortis, Tankard, La Vela Puerca und Les Babacools. Eine besondere Perle war die norwegische Low-fi Band Ai! Phoenix, die ihre (leider nicht so) zahlreichen Fans in Verzückung setzte. Ach ja: Auch Max Goldt war da, er las aus seinen sehr populären Büchern und trank zwei Flaschen Wein… 2005 Ein grundlegend neuer Baustein unseres soziokulturellen Zentrums ist der Kindermedientrff „Webkiste“, der am 21.4. seine Pforten öffnet. Medienarbeit mit Kindern und später auch Senioren wird zu einem ganz großen Renner unserer Angebote werden. Währenddessen wird fast zeitgleich die zehnte Auflage von „Annaberg rockt“ mit einem zweitägigen Festival gefeiert. Viel Kabarett gibt es 2005, zunächst mit unserem eigenen, dann aber auch: Olaf Schubert, Serdar Somuncu und gegen Ende des Jahres erstmals das legendäre „Krippenspiel“ bei uns zu Gast. Sehr spannend war der Diskussionsabend zum Stadtumbau Ost mit hochkarätigen Gästen. Der vierte und letzte Erzgebirgische Rockpreis wird im Sommer ausgekegelt und erstmals gibt es auch den ganzen Sommer über ordentliche Partys im Club. Außer Haus veranstalten wir den Bergsteiger Hans Kammerlander. Musikalische Highlights des Jahres: Bosshoss (erster Auftritt außerhalb Berlins), Skyclad, Disbelief, Mark Foggo, Normahl, Hans Eckard Wenzel. Auch regelmäßige Ausstellungen im Cafe gehören zu unserem Repertoire, z.B. die des Malers Uwe Schmiedel.
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2006
Das Jahr beginnt mit einem Superstar: Rod Gonzales von den Ärzten beehrt uns mit seiner Zweitband Abwärts. Gleich danach kommt Wüstenfuchs Michael Martin, mit einer seiner legendären Diashows. Und da der Platz nicht mehr reicht, veranstalten wir zu Ostern kurzerhand 2x Mutabor mit knapp 800 Besuchern. Im April feiern wir sagenhafte 10 Jahre Alte Brauerei – ganz schön lange durchgehalten. 4 Tage gibt’s für jeden etwas. Satire mit Bukowski waits for us, offizieller Empfang, Liveparty mit Los Banditos und ein fetziges Kinderfest am Sonntag. Danach brauchen wir Urlaub… Aber auch unser Kabarett („Du Deutschland – ich Erzgebirge“) und das Kindertheater („Der Schäfer und seine Frau“) locken mit Premieren. Beim Fußballturnier „Sport statt Gewalt“ werden wir endlich einmal Vorletzter, ein Riesenerfolg für unsere Verhältnisse. Apropos Letzter – unsere vorerst letzten Open airs (Nr. 13 & 14) veranstalten wir im Waldschlösschenpark mit La Vela Puerca, Brainless Wankers u.a. (mäßig besucht) und in Schlettau mit Gerhard Schöne (Regenkatastrophe). Danach überlassen wir dieses Feld anderen. Kurse, Medientreff, Jugendtreff laufen 2006 phantastisch, es wird unser besucherzahlenmäßig und finanziell bestes Jahr. Dazu tragen auch die ab 2006 stets ausverkauften Weihnachtsshows mit Reggae (Jamaram) und „Die Coppelius-Nacht“ bei. Erwähnenswerte Namen außerdem: Keimzeit (endlich mal!), Mad Caddies (Kult!), Pankow, Schelmish, Born from pain & Dritte Wahl.
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2007
Eric Fish, Sänger von Subway to Sally, wird bei seinen Auftritten in Annaberg schier überrannt. So beginnt das Jahr. Und dann gibt es erst mal Knatsch um das Schubertsche Krippenspiel vom letzten Weihnachten. Die Kirche, oder besser einige Protagonisten von ihr, fühlt sich verarscht. Eine spannende Podiumsdiskussion im März, mit spannenden Diskutanten und zahlreichem Publikum löst den Knoten ein wenig. In Zukunft macht jeder wieder seins, wir veranstalten weiter Schubert und die Hardcore- Pieätisten kommen nicht mehr zum Zugucken. Schwarzen Humor stellt auch der bekannte Schwarzenberger Karikaturist Ralf Alex Fichtner (RAF) aus – zu unserer Freude im Cafe der Alten Brauerei. Ein von uns angedachtes Zeitungsprojekt scheitert mangels Mitstreiter und die Webkiste wird Pilgerstätte für computerlernwillige Rentner. Im Juni gibt’s Punk aus China und unser neues Sommerprojekt anstelle des open airs heißt: Rockolympiade – Sport & Musik. Im Herbst versuchen wir eine neue Kooperation mit dem Winterstein- Theater, die bei uns das absolut spannende Stück „Lederfresse“ aufführen. Eine Geschichte, wie aus Spaß ganz schnell Terrorismus werden kann. 2007 gastieren Exploited!!!, The Toasters, Die apokalyptischen reiter, Hans Söllner, Engerling, Sandow und Korpiklaani, um nur einige zu nennen.
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2008
Neues Jahr- neue Gesetze, ab 1.2. gilt das Nichtraucherschutzgesetz und in der Alten Brauerei darf nicht mehr gequalmt werden. Das funktioniert besser, als wir dachten. Dafür haben wir vor der Tür aber auch einen wunderbaren Raucherpilz geschaffen, sozusagen nach Saal und Cafe einen dritten Floor. 2008 ist das Jahr der Abschiedskonzerte bei uns: Brainless Wankers, Wishmaster, später noch die Special Guest. Eine neue Idee ist der monatliche Vereinsnewsletter, bei fast 150 Mitgliedern ein wichtiges Informationsinstrument. Eine spektakuläre neue Idee ist auch das von uns ins Leben gerufene Annazwerger Seifenkistenrennen im Gewerbegebiet, zu dessen erster Auflage bereits über 20 Fahrer starten. Auch eine hauseigene Tanzgruppe „Chicala“ erblickt das Licht der Welt. Im Sommer renovieren viele fleißige Helfer den Küchenvorraum und das Cafe. Sehr vorzeigenswert! Theateraktivitäten der Kinder „Das Traumophon“ und des Winterstein Theaters „Die beauty Queen von Leenane“ ziehen uns im Herbst zahlreiche Besucher. Die kommen auch wieder mehr als 2007 zu Phillip Boa, Dimple Minds, Saltatio Mortis, Skarface, Renft, 4Lyn und vielen anderen.
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2009
Krisenjahr?? So schlimm geht’s nicht los. Mad Sin, Zaunpfahl, Olaf Schubert und Spejbls Helprs sorgen erst mal im Januar/Februar für volle Hütte. Mit Paul Di Anno von Iron Maiden steht auch noch ein echtes Fossil auf der Brauerei- Bühne. Ende Februar gründet sich ein generationsübergreifender Chor, mit zeitweise bis zu 20 Mitstreitern und später im Herbst mit erstem Auftritt auf dem Annaberger Markt. Im Februar haben wir auch erstmals die Friedrich Ebert Stiftung zu Gast mit einer Podiumsdiskussion zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr. Zum ersten April gibt es nach 16 Jahren ein neues Gesicht auf dem Geschäftsführerposten: Sven Lippmann. Im Mai startet im Gewerbering das 2.Annazwerger Seifenkistenrennen mit deutlich besserer Resonanz (42 Starter/ 600 Zuschauer) als bei der Erstauflage. Richtig schlecht hingegen liefen 2009 unsere diversen Sommerparties, Ausnahme: das deutsch-tschechische Sommerfest der Rockmusik. Neu ab September: Der legendäre Tanztee wird vom Team der Alten Brauerei für die ältere Generation wiederbelebt. Seitdem kommen um die 50 Senioren regelmäßig zum Partytanz. Weitere große Namen auf der Bühne: Virginia Jetzt, No use for a name, Ufo und Strike anywhere.

Zahlen & Fakten
Von 1992-2009 registrierten wir: 397043 Gesamtbesucher der Einrichtung 147.234 Veranstaltungsbesucher bei 1140 Veranstaltungen 113.286 Konzertbesucher bei 587 Konzerten mit 865 Bands aus 34 Ländern Durchschnittlich 12.089 jährliche Besucher des Jugendtreffs Durchschnittlich 2.377 jährliche Besucher des Kinder-& Medientreffs Durchschnittlich 1.688 jährliche Kursteilnehmer an Bildungskursen Haushaltsvolumen: 364.900 Euro; davon 64% Eigenerwirtschaftung
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2010
Als erstes zerlegen Demented are go im Januar nach ihrem Auftritt bei uns ein Hotelzimmer. Auch schön – aber die sind schnell weg und der Ärger bleibt. Ende Januar dann eine neue Veranstaltungsreihe: MMM- Messe der Musiker von morgen. Es geht darum, wieder dem Nachwuchs der Region verstärkt eine Chance zu geben. Klappt beim ersten Mal mit 200 Besuchern ordentlich. Im März steht vor ausverkauftem Haus La Brass Banda auf unserer Bühne, eigentlich DIE Kultband 2010 – Bayrische Blasmusik meets Balkan meets Ska. Im Mai beim 3. Annazwerger Seifenkistenrennen sehen erstmals mehr als 1000 Besucher die mittlerweile 80 Starter. Und im Sommer gibt es mit Olaf Schuberts Musketieren auch wieder ein großes Open air. Der große Regen machte an diesem Abend einen Bogen um den Waldschlösschenpark, während ringsherum das Unwetter tobte. Ende August waren wir auch noch federführend an dem spektakulären Theaterprojekt "Annaberg goes Wilde" beteiligt, eine Koproduktion mehrere Kulturvereine der Stadt im Gelände der Klosterruine. Der Herbst steht unter unguten Vorzeichen, unsere Sozialpädagogenstelle in der Jugendarbeit soll gestrichen werden. Dazu fallen uns sehr viele Protestaktivitäten ein und am Ende des Jahres wird die Entscheidung des Landkreises tatsächlich noch einmal in unserem Sinne überdacht. Einen wirklichen Herbsthöhepunkt bildete das 1.Annaberger Filmfest, zu dem fast 50 Amateurfilmer ihre Beiträge einreichten. Der Preisverleihungs- "Filmball" war ein echter Knaller und mega-gut besucht. Im November besuchen uns noch Kaufhausdieb Dagobert und die Polizeirufkommissare Schmücke und Schneider. Ein gelungenes, wie turbulentes Jahr.

Zahlen & Fakten:
Von 1992-2010 registrierten wir: 422.742 Gesamtbesucher der Einrichtung
159.967 Veranstaltungsbesucher bei 1.232 Veranstaltungen
121.581 Konzertbesucher bei 626 Konzerten mit 925 Bands aus 35 Ländern.
Durchschnittlich 11.848 jährliche Besucher des Jugendtreffs
Durchschnittlich 2.385 jährliche Besucher des Kinder- & Medientreffs
Durchschnittlich 1.665 jährliche Kursteilnehmer an Bildungskursen
Haushaltsvolumen 377.829 Euro; davon 65% Eigenerwirtschaftung
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2011
Ein scheinbar normales Jahr. Wir haben jetzt auch einen Streetworker. Entsprechend ändert sich teilweise auch die Besucherstruktur. Im Rahmen dieses Projekts etabliert sich auch mit großem Erfolg die donnerstägliche vegane Volxküche. Neue Partykonzepte heißen: "Riskier dein bier" oder "Mackermassaker". Die musikalischen highlights heißen Matt Gonzo Roehre von den ex-Böhsen Onkelz, Tanzwut, wieder mal Phillip Boa, Ten years After und Ski-King. Zum 15jährigen Jubiläum der Alten Brauerei schmeißen wir eine soziokulturelle Woche, mit Punk, Reisevortrag, Spaßsportwettkämpfen, Kabarett und als Highlight Die Busters erstmalig in Annaberg. Versuche im Electrorockbereich mit Transmitter, Crackhuren und Deine Jugend scheitern leider besucherzahlenmäßig grandios. Unser Proberaum wird einem Umbau unterzogen und der Gitarrenunterricht bekommt eigene Räume. Leider scheitert auch die nächste Sozialpädagogin im Jugendbereich und kündigt. Ein spannendes Konzept scheint sich aber mit der U16 Disco zu entwickeln. Schau ´mer mal.
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2012
Ruhige See mit leichter Dünung Teil1

Das Jahr 2012 startete ganz traditionell mit den Crushing Caspars und endete wie gewohnt mit dem Weihnachtsreggae und der Coppeliusnacht.
Die Highlights und besonderen Events auf unserer Bühne dazwischen waren: Bernard Allison, Chin Meyer, Corvus Corax, Lagwagon, Dekadance, Buster Shuffle, TM Stevens und Sham69.
Das neue Veranstaltungsformat "Wohnzimmerkonzert" hat sich etabliert und wird selbstverständlich weitergeführt.
Beim Seifenkistenrennen im Mai haben wir uns mittlerweile an schlechtes Wetter gewöhnt und lassen uns nun auch nicht mehr von leichtem Schneefall abschrecken.
Anlässlich 20Jahre Soziokultur sind wir mit unserer Hausband audio-active und Tross auf dem Drahtesel von Zittau bis Bad Muskau innerhalb von 4 Tagen getourt.
In der Kinder- und Jugendarbeit setzen wir nun auch auf ein Ganztags-Ferienprogramm, welches aber noch auf mehr Besucher warten lässt.
Im Rahmen des Deutsch-Tschechischen Kulturaustauschs wurde das Theaterprojekt "Lichtlein" erfolgreich gestartet. Das Projekt Inspiration Sachsen zum Erfahrungs- und Informationsaustausch deutscher und tschechischer Sozialarbeiter sollte besser in Inspiration Tschechien umbenannt werden.
Die Kids der Webkiste haben Hörspiele über unsere Stadtgeschichte entwickelt, welche 2013 mittels Leitsystem zugänglich für die Allgemeinheit gemacht werden.
Nicht zu vergessen: Seit März haben wir einen neuen Häuptling – Eric Müller. An dieser Stelle sei noch einmal Sebastian Groß für viele Jahre Engagement gedankt.zurück


2013
Ruhige See mit leichter Dünung Teil2

Ein erfolgreiches Jahr mit guten Veranstaltungsbesucherzahlen: Neben den Traditionsevents (Crushing Caspars, RMC, Weihnachtsreggae, Coppelius, …) sind herausragend Vader, Die Zöllner, Felix Meyer und Les Yeux d´la Tete zu nennen. Unsere erste Veranstaltung in der Festhalle Annaberg mit Olaf Schubert war ausverkauft, die Balken bogen sich unter dem Gelächter der tausend Besucher. Ebenso war die Fete de la Musique auf der Altstadtterrasse mit etwa 500 Besuchern und 4 coolen Bands ein wahres Fest, welches eine Fortsetzung verlangt.
2013 war nun definitiv der letzte Versuch für das Seifenkistenrennen, wie immer gut organisiert, mit 70 Startern aus ganz Deutschland und leider zu wenigen Besuchern war es das nun. Das schafft Raum und Zeit für Neues.
Nicht nur im Veranstaltungsbereich war die Welt zu Gast, sondern 2013 auch in der Jugendarbeit. Gemeinsam mit der Stadt veranstalteten wir ein internationals Workcamp mit Jugendlichen aus Spanien, Rußland, Taiwan, Südkorea, Türkei und unserem Nachbarland.
Unser neuer Sozialpädagoge Albrecht Weiß bringt wieder Schwung in die Bude.
Hoffen wir, dass wir für seine vielsprechenden Ideen auch Unterstützer finden.
Solide besucht sind wie gehabt unsere Kurse, Workshops und Ferienfreizeiten. Als besonders sind das Mediencamp, die Zirkuswerkstatt sowie nach wie vor Computerkurse für Senioren, Weiterbildungsveranstaltungen zu Jugendthemen zu nennen.
Neu im Jahr 2013: Salsatanzkurs, Afrikanisches Trommeln, Aktionstage mit politischem Kino für Schulen, Präventionsveranstaltungen zum Thema Computer und Internet.
Last but not least ist noch unser deutsch-tschechisches Theaterprojekt Lichtlein zu nennen: in Kindergärten und Einrichtungen für Benachteiligte fanden über zwanzig Vorführungen statt.
Für dies alles wie unsere langjährige Arbeit wurden wir in diesem Jahr in besonderem Maße gewürdigt. Wir erhielten den Sächsischen Förderpreis für Demokratie der Amadieu Antonio Stiftung.
Vielen Dank.
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2014
Und der Stadtpreis für Kultur ging an UNS! Jetzt ist es amtlich und offiziell gewürdigt, neben Klöppeln und Schnitzen gehört Rockmusik unwiderruflich zum Annazwerger Stadtleben. Auch 2014 haben wir dies mit folgenden Highlight-Acts für Jung bis Alt und Euch als BesucherInnen unterstrichen: Seilschaft, Master, Eläkeläiset, Dieter "Maschine" Birr, Les Yeux d´la Tete, Tornados, Abstürzende Brieftauben, Deicide, Die Schinder. Nicht auf der Bühne dafür zu Gast waren die Broilers. Mit Michael Martin in der Festhalle, Vika goes Wild im Alten Stadtbad und dem 3tägigen open-air-Kino im Klostergarten waren wir wieder erfolgreich außerhalb der Alten Brauerei on tour. Das werden wir selbstverständlich künftig fortsetzen.
Im Projekt Stadtklanggeschichte(n) haben die Webkistenkids mittlerweile 4 Hörspiele fabriziert. Diese können via Smartphone an den Infotafeln in der Stadt angehört werden. Info-Diskussions-Abende und Filme zu aktuellen gesellschaftlich-politischen Themen werden sehr gut frequentiert. In diesem Feld werden wir 2015 unsere Tätigkeit intensivieren.
Gewerkelt wurde auch. Unser Café haben wir von Grund auf renoviert. Auch an dieser Stelle sei allen Mitwirkenden gedankt. Schaut mal auf einen Kaffee rein.
Die Baumaßnahmen am und im Vorderhaus gehen auf das Konto des Landratsamtes. Nun haben wir einen neuen barrierefreien Eingang. Und als ob es so sein müsste, ist die geplante Bauzeit von 3 Monaten weit überschritten, da es 2015 im Haus noch weitergeht.
Im Oktober endete das zweieinhalb jährige Deutsch-Tschechische-Theaterprojekt "Lichtlein". Binnen dieser Zeit haben wir 62 Auftritte mit 5.800 ZuschauerInnen in Kita´s und Einrichtungen der Lebenshilfe organsiert.
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2015
99 Luftballons … sowohl Zahl als auch Thema des Songs passen zu 2015. 99 Veranstaltungen und davon 29 im Bereich Bildung mit über 1.000 Gästen …
Zu Podiumsdiskussionen über TTIP oder Asylpolitik aber auch Tagungen der Kreativwirtschaft war der Saal voll wie bei manchem Konzert. Auf der Bühne die Vielfalt: um einige zu nennen … Annenmaykantereit, Torsten Sträter, Felix Meyer, Anna Mateur, Waltari, Driving Mrs. Satan (Altes Stadtbad), Lumaara, COR, Grave, Simply the Worst … Wer nicht mindestens 2 kennt, hat umgehend Tickets zu orden und sich kulturell zu bilden. Veranstaltungsreihen wie Kino Karambolage und Wohnzimmerkonzert oder auch open-air-Events wie die Fete de la Musique und das Kino im Klostergarten laufen sehr gut. Im Kinder- und Jugendbereich haben wir 10 Jahre Medientreff Webkiste gefeiert. Den Schwerpunkt der Medienkompetenzvermittlung wollen wir künftig auf die kreative Mediengestaltung legen. In den Herbstferien fand erstmalig unsere Zirkuswerkstatt in Kooperation mit der Adam-Ries-Schule statt. Insgesamt waren 50 Schüler*innen dabei. In der Jugendarbeit haben wir das Thema Flucht und Asyl mit Refugees-Welcome-Picknicks, einer Fahhradtour, und der Integration von Flüchtlingskindern bei Ferienangeboten angepackt. Ende des Jahres startet ein Deutschkurs.
2016 wird wieder spannend und vielfältig, denn da begehen wir 20 Jahre Alte Brauerei e.V.


Besucherstatistik:
  • 9.839 Besucher zu 99 Veranstaltungen
  • 5.921 Besucher im offenen Jugendtreff
  • 1.543 Besucher im offenen Kindertreff
  • 5.680 Besucher zu Kurs- und Workshopangeboten
  • 22.983 Besucher gesamt
Förderer
  • Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
  • Landkreis Erzgebirge
  • Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz
  • Ziel3 (Sächsische Aufbaubank)
  • Bürgerstiftung Sachsen
  • Deutsch-Tschechischer Zukunftsfond
  • WOS – weltoffenes Sachsen
  • Fond Soziokultur
  • Zirkus macht stark
wissenswert:
  • aktuell 173 Vereinsmitglieder und davon 42 Fördermitglieder
  • 83 ehrenamtlich Aktive
  • 2015 – Jubiläum 10 Jahre W@bkiste
  • Personalwechsel im Medientreff – neue Ansprechpartnerin ist Bianca Schachtschneider
2015 – wurde ein neuer Vorstand gewählt, dieser besteht aktuell aus:
  • Eric Müller (Vereinsvorsitzender)
  • Igor Zimmermann (stellv. Vereinsvorsitzender)
  • Marcel Hofmann (Schriftführer)
  • Elisabeth Gehlert (Schatzmeisterin)
  • Christian Schwarz (Mitgliederbeauftragter)
  • Corina Müller und Daniel Poller
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2016
Zahlen & Fakten
ZWANZIG Jahre Alte Brauerei e.V. … wer von der 30köpfigen Initiativgruppe im Jahre 1996 hätte das gedacht. Eine kurze Bilanz dieser Erfolgsgeschichte … über eine halbe Million Besucher … 1.700 Veranstaltungen mit 1.300 Künstlern/Bands aus 45 Ländern … 2,5 Millionen Fördermittel und 4 Millionen Eigenerwirtschaftung durch Fleiß und Ehrgeiz. Also DANKE an alle Wegbegleiter jeden Coleurs - ob öffentlichen Geldgeber, überstrapazierten Mitarbeiter, regelmäßigen Besucher, Sponsor, Spender, aktiven Vereinsmitglied, Geschäftspartner oder einfach nur Sympathisant. Ohne all jene würde nichts funktionieren und das Ganze hätte auch keinen Sinn. Also lasst uns weiter machen!

Tätigkeiten & Sparten


Jugendfreizeittreff / Café (Freizeit gestalten, Persönlichkeit und Beziehungen entwickeln, Partizipation und Integration) Medienarbeit in der Webkiste (Medienkompetenz vermitteln, Freizeit gestalten, Persönlichkeit und Beziehungen entwickeln, Präventive Arbeit in Schulen)
Ausflüge und Freizeiten (Abenteuer und Erleben) generationsübergreifende Medienarbeit (Computerkurse, Stammtische) Sprachkurse (Tschechisch, Englisch) Förderung von Nachwuchs- und Amateurkunst (Musikunterricht – Gitarre, Schlagzeug, Tonworkshops, Bandproberaum, Kunst- und Kreativworkshops, Ausstellungen mit Vernissagen, Wohnzimmerkonzerte) Veranstaltungstätigkeit (Livemusik, Theater, Kabarett, Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, Brauerei on Tour – Fete de la Musique, Altes Stadtbad, Open-Air-Kino im Klostergarten, Unterstützung von Stadtfesten) Interkulturelle Arbeit (Projekt: Deutsch-Tschechischer Kulturaustausch / deutsch-tschechische Künstleragentur, Imternationales Workcamp) Bildungsarbeit (Seminare, Workshops, Infoabende, Programmkino) Projektarbeit (Ferienprogramm, intergenerative Arbeit, bürgerschaftliches Engagement fördern, Handlungsräume schaffen) Betreuung straffällig gewordener Jugendlicher (1.200 Stunden) Einsatzstelle für Praktikanten und FSJler Netzwerkarbeit (AG Kriminalprävention, Netzwerk für Demokratie & Courage, Landesverband Soziokultur, Kreisjugendring Erzgebirge, AK 5 ist Trumpf, Kulturbeirat Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen)

Besucherstatistik

  • 12.196 Besucher zu 97 Veranstaltungen
  • 7.305 Besucher im Jugendfreizeittreff / Café
  • 5.473 Besucher zu Kurs- und Workshopangeboten
  • 297 Besucher bei externen Angeboten der Medienarbeit
  • 25.271 Besucher gesamt
Mitarbeiter

  • Geschäftsführer (40h)
  • Sozialpädagoge Jugendarbeit (20h / bis 31.07.)
  • Medienpädagogin (40h)
  • Kulturmanager (15h / ab 01.09. 30h)
  • Mitarbeiterin Jugendarbeit / Gastronomie (40h)
  • FSJ-Kultur (40h)
  • geringfügig Beschäftigte in der Kulturarbeit
  • Honorarkräfte für Kursangebot
Jahresbudget
  • 417.566,95 € Haushaltsetat (Eigenanteil entspricht 65%)
  • 21.155,49 € Investionsetat
Förderer

  • Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
  • Landkreis Erzgebirge Referat Jugendhilfe & Integrative Maßnahmen
  • Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz
  • Bürgerstiftung Sachsen
  • Deutsch-Tschechischer Zukunftsfond
  • WOS – weltoffenes Sachsen
  • Sächsische Jugendstiftung - Spurensuche
  • Zirkus macht stark
  • Staatsministerium für Kultus – Kulturerbe reloaded
wissenswert
  • aktuell 170 Vereinsmitglieder und davon 40 Fördermitglieder
  • 91 ehrenamtlich Aktive unser Vorstand besteht aktuell aus …
  • Eric Müller (Vereinsvorsitzender)
  • Igor Zimmermann (stellv. Vereinsvorsitzender)
  • Marcel Hofmann (Schriftführer)
  • Elisabeth Gehlert (Schatzmeisterin)
  • Christian Schwarz (Mitgliederbeauftragter)
  • Corina Müller und Daniel Poller
seit August gibt es keine sozialpädagogische Stelle mehr im Hause

Jahreshighlights:

Kabarettfestival mit:
  • Andreas Hofmeir
  • Michael Krebs
  • Matthias Egersdörfer
  • Olaf Schubert
  • Torsten Sträter und unser Hauskabarett Komme Die
special guests on stage:
  • Michael Martin
  • Arstidir
  • John Garcia
  • Sarah Lesch
  • Ryker´s
  • Toni Krahl
  • Philipp Boa
  • Bukahara
  • Annihilator
openair:
  • Fete de la Musique auf der Altstadtterrasse
  • 3tägiges open-air-Kino im Klostergarten
innovativ:
  • Job trifft ausländische Fachkraft,
  • ANNArockt, Solidarische Ökonomie
  • Fahrradwerkstatt mit Refugees
  • Ostertanz, Kinderfeste
  • Weihnachtsspecial mit Günther&Hindrich
pädagogische Projekte:
  • Zirkuskurs, Internationales Workcamp
  • Integrative Angebote für Refugees
  • Live-Rollenspiel
  • Crystal – ein Stück Koma
  • NEU! Tschechisch-Deutsches Theaterprojekt Erde –Wasser-Luft mit dem Stück Müllalarm im Märchenwald
  • kulturelle Bildung – Kulturerbe reloaded DIY Meisterfilmer
Problemlagen

  • zu wenig junge Menschen in der Stadt
  • Konkurrenz offener Angebote in der Jugendarbeit zu Ganztagsschulangeboten
  • Fachkräftemangel vs. steigender qualitativer Anspruch der Förderer/Behörden
Perspektiven

  • Renovierung Medientreff und Ausbau zum Kurs-Workshop-bereich
  • Intensivierung der Arbeit mit Freiberuflern
  • Steigerung von Kooperationen / der Vernetzung
  • Ausbau Minihostel

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